Ist die Richtung der Stahlpreise eindeutig?
Den Stahlmarktnotierungen zufolge gibt es bei Rohren und anderen Stahlsorten kaum Veränderungen. Die allgemeine Marktentwicklung ist verhalten; Preiserhöhungen und Warenlieferungen gestalten sich schwierig, die Bereitschaft zu Preissenkungen ist gering, und die Stimmung ist abwartend.
(Um mehr über die Auswirkungen bestimmter Stahlprodukte zu erfahren, wie zum BeispielGi PipeSie können uns jederzeit kontaktieren.
Bei Spotprodukten treten die Kursschwankungen häufiger auf. Betrachtet man den jüngsten Trend, so bleibt der Terminmarkt weiterhin einem hohen Veränderungstempo unterworfen und reagiert nach wie vor sensibler auf politische Maßnahmen und Marktnachrichten als der Spotmarkt.
(Wenn Sie mehr über Branchenneuigkeiten erfahren möchten aufGi Pipe SquareSie können uns jederzeit kontaktieren.
Aktuell bleibt die Logik des Marktgeschehens unverändert. Der Widerspruch zwischen den politischen Erwartungen und der Fragilität der fundamentalen Realität führt weiterhin zu starken Marktschwankungen. Besonders im kritischen Zeitraum zur Jahresmitte, dem Beginn der zweiten Jahreshälfte, bestehen weiterhin hohe Erwartungen am Markt, insbesondere hinsichtlich der politischen Erwartungen, der Makroökonomie und der Stabilisierung des Immobilienmarktes. Vor allem nach Beginn des Julis bietet sich eine Phase, in der politische Maßnahmen leichter eingeführt werden können. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Maßnahmenpakete verabschiedet werden. Die in den letzten Tagen veröffentlichten Daten, wie beispielsweise die Gewinne von Industrieunternehmen ab einer bestimmten Größe, bestätigen den langsamen Erholungstrend der Wirtschaft, doch treten strukturelle Unterschiede deutlicher hervor. Die Gewinne der Maschinenbau- und der Automobilindustrie haben sich rasch erholt, während die Stahlindustrie weiterhin schwach aufgestellt ist. Der Verlust belief sich auf 2,49 Milliarden, verglichen mit 2,1 Milliarden von Januar bis Mai. Obwohl in der Mitte des Jahres kurzfristige Gewinne erzielt wurden, spiegelte dies dennoch wider, dass sich die Stahlindustrie weiterhin in einem Abschwung befand. Sollte die Branche ihren Verlusttrend fortsetzen, wird die Eisenerzpolitik in der zweiten Jahreshälfte anziehen, weshalb die politischen Entwicklungen in diesem Bereich genau beobachtet werden müssen.
(Wenn Sie den Preis bestimmter Stahlprodukte erfahren möchten, wie zum BeispielGroßhandel mit GI-RohrquadratenSie können uns jederzeit für ein Angebot kontaktieren.

Natürlich ist der Markt nicht durchweg positiv. In den letzten zwei Tagen haben sich die Zinserhöhungen deutlich verschärft. Neben den restriktiven Kräften in der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat auch die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Bereitschaft zu Zinserhöhungen deutlich zum Ausdruck gebracht. Die meisten Fed-Mitglieder erwarten zwei oder mehr Zinserhöhungen bis Jahresende – deutlich mehr als die bisherigen Prognosen von zwei Erhöhungen im Juli und September. Faktoren wie die jüngsten US-Konjunkturdaten und die Ergebnisse der damit verbundenen Stresstests könnten den Weg für Zinserhöhungen ebnen, die sich weiterhin negativ auf den Markt auswirken.
Aus aktueller Sicht verliefen die Trends an den Stahl-Spot- und Futures-Preisen in den letzten zwei Tagen relativ uneinheitlich, und das Preisniveau befindet sich an einer kritischen Stelle, von der aus es sowohl steigen als auch fallen kann. Obwohl die Nachfrage aufgrund des begrenzten Anstiegs des Lagerdrucks relativ schwach ist, herrscht am Markt weiterhin ein gewisses Vertrauen in die Erwartungen. Darüber hinaus ist die Gesamtperformance des Marktes nach wie vor stark. Sollte der Kurs kurzfristig nicht unter die Unterstützung bei 3700 fallen und die Geldpolitik die Fördermittel erhöhen, dürfte der Preis weiter steigen.
Veröffentlichungsdatum: 30. Juni 2023